Konservative Therapie
Medikamentöse Basistherapie der arteriellen Verschlußkrankheit sind Thrombozytenaggregationshemmer. Standardmäßig wird dazu Azetylsalizylsäure (ASS) verwendet. Nach Eingriffen mit erhöhtem Thromboserisiko (z.B. nach Stentimplantation) wird vorübergehend zusätzlich oder alternativ das stärker wirkende Clopidogrel verordnet.

Ein regelmäßiges Gehtraining fördert die Ausbildung von Kollateralen und verlängert die schmerzfreie Gehstrecke, allerdings nur, wenn die Gehfähigkeit nicht durch orthopädische, neurologische oder kardiopulmonale Erkrankungen zusätzlich behindert ist. Dazu sollen möglichst täglich nach Aufwärmübungen zwei Drittel der schmerzfreien Gehstrecke gegangen werden. Nach einer kurzen Pause dann Wiederholung sooft möglich.

Zusätzlich zu dieser Basistherapie können bei Patienten mit einer die Lebensführung beeinträchtigenden Claudicatio lumeneröffnende interventionelle oder operative Verfahren abgewendet werden.

Bei Patienten mit kritischer Ischämie (Ruheschmerzen, Nekrosen), bei denen eine interventionelle oder operative Therapie nicht möglich ist, kann die Durchblutung vielfach durch intravenöse Verabreichung von Prostanoiden gebessert werden.

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